Unsere Geschichte
Wichtig ist, sich seiner historischen Wurzeln und der Tradition bewusst zu sein; allerdings sich dadurch nicht behindern oder einschränken zu lassen, Neues zu denken und zu wagen. Die Entwicklungen und Veränderungen in der Jugendhilfe sind dynamisch. Hier gilt es, innovativ und flexibel zu bleiben.
Die Vereinsgründung fällt in die Zeit der Napoleonischen Kriege. Zu dieser Zeit verarmten und verwahrlosten viele Menschen. In dieser Zeit fassten einige christlich motivierte Menschen den Entschluss, dieser Not etwas entgegenzusetzen und gründeten 1825 den Privatverein „Rettungsanstalt für arme verwahrloste Kinder“. Seit dieser Zeit hat die Einrichtung mehrmals den Namen und seine fachliche Ausrichtung verändert sowie neue Gebäude bezogen.
1966 zogen die ersten Wohngruppen auf das neue und jetzige Mutpolgelände, das bald danach den Namen “Ev. Kinder- und Jugenddorf Tuttlingen” trug. 2006 wurde mit einer umfassenden Renovierung und äußeren wie fachlichen Umgestaltung der Einrichtung begonnen und wenig später wurde auch ein neuer Name kreiert Mutpol Diakonische Jugendhilfe Tuttlingen e.V.
Die heutigen, differenzierten Wohn- und Tagesgruppen, Schulklassen und ambulante Hilfen sind fachlich auf dem neuesten Stand und immer bereit, sich weiter zu entwickeln.
Im Laufe der Jahre haben wir diverse Außenstellen eröffnet, immer mit dem Gedanken, Jugendhilfe wohnortnah und möglichst Lebenswelt nah zu gestalten.
2025
Wir feiern unser 200-jähriges Bestehen im großen Jubiläumsjahr.

2018
Erwerb eines Anwesens in Durchhausen mit Eröffnung von zwei weiteren Intensivwohngruppen.
2015
Wir nehmen 120 unbegleitete minderjährige Flüchtlinge auf.
2010
Die Gotthilf-Vollert-Schule bietet seit Beginn des Schuljahres auch den Bildungsgang „Werkrealschule“ an.
2009
Dieter Kießling geht in den Ruhestand - Dieter Meyer tritt die Nachfolge an.
2004
Wir nennen uns jetzt „Mutpol“.
2003
Das Projekt „Jugendhilfe unter einem Dach“ wird in Immendingen gestartet.
2000-2003
Wir planen eine große bauliche Umgestaltung des Kinder- und Jugenddorfes.
2000
Wir feiern unser 175-jähriges Bestehen.
1999
In Trossingen eröffnen wir die erste „Schule des Lebens“.
1998
Das erste Berufsvorbereitungsjahr in Sonderform beginnt. Außerdem wird die erste Intensivgruppe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche eingerichtet.
1997
Die einjährige hauswirtschaftliche Förderberufsfachschule wird eröffnet.
Unser „Haus 4“ zieht um und wird zur ersten Außenwohngruppe.
1988
Das Kindertagheim für Vorschulkinder öffnet seine Pforten.
1985
Ab jetzt gibt es bei uns auch „Betreutes Jugendwohnen“.
1981
Die erste Tagesgruppe wird eingerichtet.
1979
Das Kinderdorf heißt jetzt „Ev. Kinder- und Jugenddorf Tuttlingen“.
1975
Im Jahr des 150-jährigen Jubiläums werden rund 135 Kinder von 112 Mitarbeitern im Kinderdorf betreut.
1966
Die neue Grund- und Hauptschule wird im neu gebauten Kinderdorf eröffnet.

1952-1954
Ein Schulhaus und ein Kindergarten mit angebautem Wohnhaus entstehen.
1935
Das Ehepaar Vollert übernimmt die Anstaltsleitung.
1925
Zur Feier des hundertjährigen Bestehens werden die neue Zentralheizung und eine Badeeinrichtung eingeweiht.
1840
Die Anstalt wird in „Privaterziehungsanstalt für hilfsbedürftige Kinder“ umbenannt.
1825
Tuttlinger Bürger gründen die Rettungsanstalt „für arme und verwahrloste Kinder“.
