Bewertung: 0 / 5

Stern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktivStern inaktiv
 


Eine Mutter mit Kind auf der Insel Lesbos. Foto: Messinis

TUTTLINGEN (as) – Vor allem Kinder sollten schnellst möglichst aus den überfüllten Flüchtlingslagern auf den griechischen Inseln geholt werden. Dafür macht sich OB Michael Beck in einem Schreiben an Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Bundesinnenminister Horst Seehofer stark. Beck bietet an, dass Tuttlingen durch Mutpol hier auch geeignete Betreuungsmöglichkeiten hätte – und bedauert, dass auf das städtische Angebot des „Sicheren Hafens“ bislang nicht eingegangen wurde. „Europa ist gerade dabei, die nächste menschliche Tragödie an seinen Außengrenzen durchs Nichtstun zu ignorieren“, so Beck. Betroffen macht ihn, dass darunter zahlreiche unbegleitete Kinder seien. „Dies ist für mich als überzeugter Europäer und Christ unerträglich“, so Beck weiter. Er appelliert daher, aus humanitären Gründen unbürokratische Lösungen zu finden: „Mit der Diakonischen Jugendhilfe Mutpol haben wir eine Einrichtung vor Ort, die hier schon viel Erfahrung hat.“ Enttäuscht zeigt sich Beck, dass der Bund bislang auf das städtische Angebot im Zusammenhang mit der Initiative „Städte Sichere Häfen“ nicht eingegangen ist, der die Stadt mit einstimmigem Gemeinderatsbeschluss beigetreten ist.


kompletten Artikel als .pdf lesen