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Mutpol Wohnzimmer Intensivwohngruppe

Intensivwohngruppen

Unsere 5 Intensivwohngruppen haben spezialisierte Schwerpunkte, für Kinder und Jugendliche mit einer sog. seelischen Behinderung (§35a SGBXIII) und / oder einer psychischen Erkrankung. Schwerpunkte sind Entwicklungsstörungen, oft zusammengefasst als Autismus-Spektrum-Störung aber auch Posttraumatische Belastungsstörungen und zunehmend Genderthematiken.

Auf einen Blick

Unsere Intensivwohngruppen bieten Kindern und Jugendlichen mit besonderem Unterstützungsbedarf einen sicheren, verlässlichen und individuell strukturierten Lebensraum. In einem therapeutisch begleiteten Alltag erfahren sie Orientierung, Beziehungskontinuität und gezielte Förderung. Dabei stehen die Bedürfnisse jedes einzelnen jungen Menschen im Mittelpunkt – getragen von einem multiprofessionellen Team, das Entwicklungswege gestaltet, Stabilität schafft und neue Perspektiven eröffnet.

Dein Ansprechpartner
Svenja Türk

Bereichsleiterin: Innenwohngruppen Haus 7, 8 und 9 sowie alle Erziehungsstellen

Ksenia Arabul

Bereichsleiterin: Innenwohngruppen Haus 5 und 6, ISE Ausland,
Intensivwohngruppen Durchhausen (Lichtblick 1 und 2)

Schwerpunkte

In einem Bezugsbetreuersystem werden die Kinder und Jugendlichen in einem therapeutischen Milieu und an heilpädagogischen Gesichtspunkten ausgerichteten Konzept betreut. Gruppenpädagogische, sowie sozialtherapeutische und erlebnispädagogische Aspekte runden das Profil ab. Ausgangspunkt der Betreuung ist eine Eingangs- und Aufnahmediagnostik.

Ziele

Es werden realistische, selbstbewusste und positive Einstellungen zur eigenen Person entwickelt; weiterhin werden resiliente Faktoren herausgearbeitet. Ein den Ressourcen entsprechender Schulabschluss wird angestrebt. Strukturen sollen neu erlernt und Grenzen anerkannt werden, sowohl die eigenen als auch die des Anderen.

Ein wichtiger Konzeptbaustein sind die Entwicklung von Konfliktstrategien und alternativen Handlungskompetenzen. Wesentlicher Bestandteil der pädagogischen Arbeit und des gesetzlichen Auftrags - vor allem in der Heimerziehung - ist das Abprüfen der Rückkehroption in die Herkunftsfamilie.

Unsere Intensivwohngruppen

Lichtblick I

Intensivwohngruppe für 6 männliche Jugendliche aus dem Autismusspektrum.

Das multiprofessionelle Team stellt den Jugendlichen einen hochstrukturierten Alltag in Anlehnung an das TEACCH-Konzept zur Verfügung. Ziel ist es, dass die Jugendlichen mittels Strukturhilfen zu größtmöglicher Selbständigkeit und gelingendem Alltag kommen. Dies bezieht sich auch auf die schulische Integration, die sowohl im Rahmen unseres SBBZ (spezielle Schulklassen für Jugendliche mit ASS), wie auch in Kooperation mit öffentlichen Schulen stattfindet.

Flyer
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Lichtblick II

Die Intensivwohngruppe Lichtblick II bietet jungen Menschen mit Traumafolgestörungen einen sicheren und stabilen Rahmen, um ihre Persönlichkeit zu festigen und neue Perspektiven zu entwickeln.

Unser Angebot richtet sich an Jugendliche, die aufgrund belastender Erfahrungen besondere Unterstützung benötigen. In einem vollstationären Setting schaffen wir eine Umgebung, die Sicherheit, Struktur und individuelle Förderung vereint. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den Jugendlichen Schritt für Schritt eine eigenständige und gesellschaftliche Teilhabe zu erarbeiten.

Lichtblick I & II

In beiden Wohngruppen findet eine enge Verzahnung zwischen den MitarbeiterInnen-Teams und dem internen Fachdienst statt.

Die therapeutischen Angebote der Jugendlichen werden bedarfsorientiert individuell festgelegt. Es besteht eine vertiefte Kooperation mit der örtlich zuständigen KJP Luisenklinik in Bad Dürrheim.

Der gelingende Übergang zwischen Schule und Beruf ist ein weiterer wichtiger Baustein der Betreuung und Förderung der Jugendlichen.

Die Familien stehen durch systemische Familienarbeit und Mehrfamilienarbeit zusätzlich im Fokus unserer Arbeit.

Haus der Wohngruppe Lichtblick 2
Jugendliche spielen Gitarre in Mutpol Gruppe

Haus 7, Haus 8 und Haus 9 auf unserem Mutpolgelände

Alle drei Wohngruppen sind auf Kinder und Jugendliche ausgerichtet, die aus unterschiedlichsten Gründen Einschränkungen an der Teilhabe am sozialen Leben haben. Mit viel Erfahrung, Know-How, bewährten Mitarbeiterteams, fachdienstlicher Unterstützung sowie schönen und großen Räumlichkeiten sind bestmögliche Förderung und Entwicklungschancen vorbereitet.

Die einzelnen Schwerpunkte entnehmen Sie bitte unseren Flyern.

Flyer Haus 7 Stand März 2025
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Flyer Haus 8 Stand März 2025
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Flyer Haus 9 Stand März 2025
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